"Gassner mit Doppel-S"

Persönliches

Tagesbericht vom 15.08.2024:

Heute machten sich A. und J. auf nach Horni Slavkov. Auf den Spuren der Ahnen. Gegen halb neun frühs gings direkt los. Kurz nach zehn kamen wir am Heimatmuseum dort an. Im Gespräch mit Hr. Heppner (Mitarbeiter des Kulturamtes) wurde eine riesige Menge an Daten übergeben. Diese beinhalten Bilder und Berichte aus des der Geschichte bis zur jüngsten Vergangenheit. Diese werden zur Zeit ausgewertet und bearbeitet. Aufgrund des Hinweises von Herrn Heppner handelt es sich um ein Archiv wo sämtliche Daten zusammengetragen wurden, aber nicht groß ausgewertet, so dass Datensätze mehrfach generiert wurden. 

An dieser Stelle möchten ich mich recht herzlich bei Herrn Heppner bedanken, der es ermöglicht hatte, dass die Kirche St. Georg und vor allem der Glockenturm besichtigt werden konnte. Großer Dank gilt auch dem Bürgermeister Alexander Terek, der unbürokratisch sein Einverständnis dazu gab. Letztendlich hat die Firma "grünes Licht" gegeben, welche derzeit die Restaurationsarbeiten leiten. Gem. Aussage von Hr. Heppner wird das noch zwei Jahre andauern.  Es ist schön zu hören. An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit nutzen und mich bei Frau Wiedova von der Stadtverwaltung Schlaggenwald (Büro der Bürgermeistes) recht herzlich bedanken, welche eine "weitere Türe" aufgemacht hat und auch sehr nützliche Informationen bereit gestellt hat. Vielen Dank an alle, die mich unterstützen und unterstützt haben. 

1990 waren wir das erste Mal (Opa's letzter Besuch) in Horni Slavkov und hier im speziellen an der St. Georgskirche. Vom Haupteingang konnte man in das Hauptschiff "hineinblinzeln". Der Blick war ernüchternd und sehr traurig. Der Innenraum verdreckt und verwahrlost. Im Laufe der Jahre wurde viel "gemacht". So hat es uns sehr gefreut, dass der Zutritt zur Kirche ermöglicht wurde. Ein überwältigender und ergreifender Moment, wenn man weiß, dass dort auch Familiengeschichte geschrieben wurde. Mein Großvater verbrachte seine Kindheit auf dem Kirchturm, wo seine Mutter als Türmerin gearbeitet hatte. So wie die Geschichte es darstellt, war sie auch die Letzte Ihrer "Art" in Schlaggenwald.